5 Jahre Mutmacherei: Alternative Finanzierungs-Modelle

geldIn den letzten Jahren sprunghaft angestiegen sind nicht nur  die vielen Crowdfunding- und Crowdinvesting Plattformen, sondern vor allem die unzähligen Projekte, die über diesen Weg ausfinanziert wurden.

Während in der englischsprachigen Welt dieses Modell schon länger verbreitet war, wurde 2010 Startnext als erste deutsche Crowdfunding-Plattform gegründet. Diese Plattform richtet sich vor allem an Künstler, Kreative, Erfinder und Social Entrepreneurs, damit sie ihre Ideen und Projekte vorstellen und  mit der Unterstützung vieler finanzieren können. Und vor allem damit auch ihre Community aufbauen können.

Laut Eigendefinition ist Startnext die größt Crowdfunding-Community in diesem Bereich im deutschsprachigen Raum. Bisher wurden 30 Millionen Euro an Finanzierungsleistung erbracht und damit über 3.500 Projekte finanziert. Die Community umfasst 635.000 Nutzer*innen.

Als erste Crowdfunding-Plattform in Österreich wurde – ebenfalls 2010 –  Respekt.net Weiterlesen

5 Jahre Mutmacherei: Neues bei DIY

logoOteloOTELO
Nicht immer steht die Wiege einer neuen Initiative in Wien: Der Siegeszug der Otelos (Offenes Technologielabor) begann im Mai 2010 in Vöcklabruck. Das erste Otelo wurde in der alten Landesmusikschule vom Initiator Martin Hollinetz und einer Handvoll Menschen gegründet. Während am Beginn das gemeinsame Schrauben und Werkeln in den gemeinsamen Werkstätten im Vordergrund stand, sind die Otelos heute auf ein großes Netzwerk angewachsen und verstehen sich als Spiel- und Begegnungsorte für Jung und Alt, eingesessene und zugezogene Menschen: Derzeit gibt es 20 Otelos, verteilt auf  Oberösterreich, Kärnten und Niederösterreich. In Kürze eröffnet der 21. Standort – und zwar endlich in Wien, weitere sind in Planung.

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5 Jahre Mutmacherei: Gärtnern, Schmausen, Selbstversorgung

Foodcoops
„Eine FoodCoop (Food Cooperative, zu Deutsch: Lebensmittelkooperative) ist der Zusammenschluss von Personen und Haushalten, die selbstorganisiert biologische Produkte direkt von lokalen Bauernhöfen, Gärtnereien, Imkereien etc. beziehen. Historischer Vorläufer sind die Konsumgenossenschaften des neunzehnten Jahrhunderts oder auch Erzeuger*innen-Verbraucher*innen-Gemeinschaften,“ so steht es auf der gemeinsamen Website geschrieben. Die „Mutter“ der österreichischen Foodcoops war und ist das Bioparadeis in Wien, gegründet – und damals wahrscheinlich belächelt – im Frühjahr 2007. Doch die Idee setzte sich durch, die Nachfrage wuchs und so entstanden 2009 d’Speis und 2011 die Möhrengasse. Von da an ging es Schlag auf Schlag und viele weitere Foodcoops entstanden nicht nur in Wien, sondern auch in anderen Bundesländern. Die Liste aller bestehenden Foodcoops findest du hier.

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